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La Méthode Champenoise: So entsteht der feine Tropfen

Das flüssige Gold Frankreichs

Zunächst wird aus dem Most durch alkoholische Gärung der Grundwein hergestellt. Ein Teil der Erzeuger lässt anschließend eine malolaktische Gärung, also einen biologischen Säureabbau zu. Ist dieser Prozess abgeschlossen, kann der Grundwein für die Flaschengärung zusammengestellt werden. Um die zweite Gärung zu ermöglichen, müssen dem Wein Rohr- oder Rübenzucker und etwas Hefe, Liqueur de tirage genannt, zugegeben werden.

Die Zweitgärung

Die Flaschen werden dann meist mit einem Kronkorken verschlossen, der innen eine Plastikkapsel (Bidule) trägt. Diese dient zum Auffangen des Depots, also des Bodensatzes, der sich bei längerer Lagerung in der Flasche bildet. Die Zweitgärung findet üblicherweise zwischen März und Mai des auf die Lese folgenden Jahres statt und dauert ungefähr drei Wochen. Der Alkoholgehalt des Champagners steigt dann um rund 1,2% gegenüber dem Grundwein. Nur in der Champagne darf dieses Verfahren „Méthode champenoise“ genannt werden. Vor dem Versand muss die Hefe aus der Flasche entfernt werden. Dazu werden die Flaschen in pupitres de remuage (Rüttelpulte) gestellt. Bevor die Flaschen endgültig verschlossen werden wird der Likör zugegeben. Dieser verleiht dem Champagner seine formgebende Note und bestimmt dessen Geschmack von sehr trocken bis fruchtig süß.

Die DARIO’S
Champagnerkollektion